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Die Ultraschalldurchflussmessung wird in verschiedenen Prinzipien eingesetzt:
A: Laufzeit Bei der Laufzeitmessung wird ein Schallsignal abwechselnd mit und gegen die Fliessrichtung gesendet, der Zeitunterschied ist das Mass der mittleren Fliessgeschwindigkeit. Für dieses System muss das Medium möglichst homogen und nur mit geringem Feststoffanteil belegt sein. Eine Sonderform ist die mobile Ultraschalldurchflussmessung (z.B. Fluxus ADM) mit der von aussen am Rohr, ohne Eingriff in das Rohr, die Menge, bzw. die Fliessgeschwindigkeit bestimmt werden kann. Einsatzbereich ab DN 8 bis DN 3000. Gerade bei grossen Nennweiten ist die Ultraschalldurchflussmessung ein preisgünstiges Meßsystem.
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B: Doppler Bei der Doppler-Ultraschallmessung wird die Frequenzverschiebung des ausgesendeten Signales aufgrund der Fliessgeschwindigkeit der Partikel im Medium erfasst. Hierzu werden im Medium Reflexionspunkte (Verschmutzung, Luftbläschen) benötigt. Hauptsächlich werden Dopplersysteme in der Abwassermessung eingesetzt. Vorzugsweise in teilgefüllten Rohren und Kanälen.
C: Q-h Systeme Zu den Messungen mit Q-h Bezug zählen Messwehre und Venturi- oder Parshall- Rinnen bzw. Meßschachtrinnen. Eingesetzt werden diese Systeme bei der Durchflussmessung von offenen Gerinnen, teilgefüllten Rohren und Kanälen, bei grossen Nennweiten, mit Schwerpunkt in der Abwassermessung. Für eine korrekte Q-h Messung ist ein freier Abfluss, ohne Rückstau unbedingt erforderlich. Verschmutzungen spielen bei diesen Systemen keine nennenswerte Rolle. Gemessen wird die Aufstauhöhe bei definierten Durchflussmengen mittels Ultraschall Höhenmessung. Die Messung erfolgt somit berührungslos.
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